Quodlibet
Video/ 4 min/2009
Zu sehen ist die Animation eines Bildarchivs, das insbesondere topologische Modelle wie Knoten, Wirbel, Spiralen und Fächer strukturell untersucht. Denkmodelle der verschlungenen Strukturen,
flüssigen Unbeständigkeiten und gefalteten Transformationen. Räume, die durch ihr Verwandlungspotential Strukturen eines kognitiven Unbewußten verkörpern und enthüllen: Denken heißt knoten,
Denken heißt wirbeln, Denken heißt falten.
Dadurch, daß die Bilder in Form von überlappenden Bildfenstern arrangiert sind, wirft jedes Blatt einen Schatten auf das nächste und läßt es nur ausschnitthaft sichtbar werden. Die Bilder
formieren sich dadurch nicht mehr auf einer einfachen Oberfläche, sondern scheinen in einem dreidimensionalen Raum zu schweben - die Leinwand wird so zum Ausstellungsraum. Eine Ordnung der
dynamischen Interaktionen und multiplen Blickpunkte entsteht.
Videostills
PAULINE M´BAREK